Service zum Umbau Ihrer Canon 60D zur Astrokamera H-Alpha
Sie kaufen bei uns einen Service für den Umbau Ihrer Kamera und NICHT eine Kamera.
Was macht dieses Angebot so interessant?
Die Preise für gebrauchte Canon 60D liegen teilweise bei unter 150 EUR. Kombiniert mit unserem Umbauservice können Sie eine Astrokamera so günstig bekommen, wie bei keinem Lieferanten - auch nicht bei uns.
Wir bauen Ihre Canon EOS 60D professionell zu einer Astrokamera um, die sich dann besonders für Aufnahmen der H-alpha-Nebel eignet.
Dies ist ein gewerbliches Angebot:
- Der Kaufpreis beinhaltet bereits den Hin- und Rückversand der Kamera. Teilen Sie uns nach dem Kauf Ihre Email-Adresse mit und wir schicken Ihnen einen DHL-Versandaufkleber zu.
- Verschließen Sie den Spiegelkasten mit dem Gehäusedeckel. Ein Akku oder weiteres Zubehör wird nicht benötigt. Denken Sie auch daran, die SD-Speicherkarte zu entfernen. Drucken Sie den von uns erhaltenen Versandaufkleber aus und bringen das Paket zu DHL.
- Nach Erhalt der Kamera prüfen wir diese und führen den Umbau in unserer Werkstatt innerhalb von 7-10 Werktagen durch.
- Wir schicken die Kamera mit DHL an Sie zurück.
- Sie erhalten eine Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer. Auf den Umbau gewähren wir 2 Jahre Gewährleistung.
Unsere umgebauten Kameras haben im Vergleich zum Standardmodell eine um mehr als das Vierfache erhöhte Empfindlichkeit in der H-Alpha-Linie und eine um mehr als das Sechsfache höhere Empfindlichkeit in der Schwefel-II-Linie
Wie wirkt sich der der Umbau einer Canon DSLR auf H-alpha Fotografie aus?
Die am Rand des gerade noch für das Auge sichtbaren Bereichs bei 656,28 nm liegenden H-alpha Strahlen kann man bereits mit einer nichtmodifizierten Kamera aufnehmen, allerdings sind dafür deutlich längere Belichtungszeiten notwendig. Durch die Entfernung des Sperrfilters wird das Spektrum der Kamera bis zu 700 nm erweitert und somit gelangen die im H-alpha-Bereich liegenden Strahlen bei kürzeren Belichtungszeiten ungehindert zum Sensor. Man arbeitet mit kürzeren Belichtungszeiten und kann im Vergleich zu einer nichtmodifizierten Kamera in der gleichen Zeit mehr Aufnahmen machen, deren Anzahl für das spätere Stacken wichtig ist.
Der Sensor einer Canon-DSLR besteht aus mehreren optischen Filtern, darunter dem für die Sperrung der H-alpha-Strahlen zuständigen phaser layer infrared-absorption glass filter. Wir entfernen diesen Filter in unserer Werkstatt mit Reinraumtechnik und stellen das Auflagenmaß des Sensors nach Canon-Vorgabe ein, sodass der Sensor weiterhin bis in alle Ecken das Bild bei einem treffsicheren Autofokus bis zur Unendlichkeit abbildet.
Auf dem Bild (1) ist der Sensor einer Canon EOS 1000D zu sehen. Der Sensor beinhaltet u.a. den phaser layer infrared-absorption glass filter (4). Nach Entfernung dieses Filters bleibt der Sensor (5) weiterhin durch den obersten Tiefpassfilter (2) geschützt. Auf diesem Filter befindet sich die Sensorreinigung - ein piezolelektrisches Element, das mit hoher Frequenz die Oberfläche rüttelt und damit evtl. Staubpartikel abstösst. So (6) sieht der umgebaute und für Astroaufnahmen modifizierte Sensor aus. So wie der Sensor einer 1000D aufgebaut ist, sind es auch die Sensoren der anderen Canon EOS Kameras.
Auf den Bildern sehen Sie die Galaxien M51 und M31 (Andromeda-Nebel) sowie der Elefanten - und Rosetten-Nebel zu sehen, die mit einer von uns modifizierten Canon 1000D (© Michael Auster) und Canon 1100D (© Uli Klein) gemacht wurden.
FAQ
1. Wahl des Kameramodells
Mehr Pixel bedeuten nicht gleich bessere Aufnahmen. Ein APS-C-Sensor einer Canon 1000D hat 10 Megapixel, der einer Canon 750D 24 Megapixel. Bei gleicher Sensorgröße nehmen die Megapixel bei neueren Modellen über das Doppelte zu. Sieht man davon ab, dass zwischen der Entwicklung des Sensors der Canon 1000D und Canon 750D 7 Jahre liegen und die Sensortechnik sowie die Prozessorleistung verbessert wurden, so ist die Oberfläche eines einzelnen Pixels einer Canon 1000D 2.4x größer als die eines Canon 750D. Auf einen größeren Pixel treffen somit mehr Photonen auf. Wer viel Licht pro Pixel braucht, wählt daher eine Canon EOS mit einem Vollformatsensor (z.B. Canon 6D). Auf dem Bild sehen Sie den Grössenvergleich des ausgebauten Sperrfilters eines APS-C und eines Vollformatsensors.
2. Bedienungskomfort
Eine Canon 1000D ist preiswert und leicht. Ein geringes Gewicht ist vom Vorteil für das am Teleskop notwendige Gegengewicht. Wer ein größeres Display benötigt und wegen des Teleskopaufbaus ein schwenkbares Display braucht, wählt eine Canon 600D und wer einen Touchscreen bevorzugt, eine 650D oder 700D oder die 24 Megapixel starken 750D/760D.
3. Astrokamera für Astrofotografie während der klaren Nächte aber auch für Normalaufnahmen
Eine astromodifizierte Kamera kann weiterhin für Tageslichtaufnahmen benutzt werden. Dazu führt man entweder einen manuellen Weißabgleich durch oder schraubt auf das Objektiv einen UV-IR-Cut-Filter auf, der die optischen Eigenschaften des entfernten Sperrfilters hat. Am Markt gibt es Clip-Filter, die den bei der astromodifikation entnommenen Phaser layer infrared-absorption glass filter in den Spiegelkasten vor den Sensor einsetzen.
4. Referenzen von eifelcam
Hunderte unserer Kunden haben seit über 13 Jahren Bewertungen auf Ebay hinterlassen. Diejenigen, die DolphinDOS für Commodore C64 kennen, dürfen auf die technische Erfahrung des Inhabers von eifelcam und thedolphin.shop vertrauen, Co-Erfinder des Floppyspeeders.
5. Gründe, weshalb uns Kunden vertrauen:
Seit 1985 im IT-Geschäft - seit 2012 im Astrokamerageschäft, > 3500 zufriedene Fotografen, Rückgabequote < 1%
6. Erfahrungsbericht von Uli Klein
Die 'gute, alte' Canon 1100D eignet sich nach wie vor gut zur Astrofotografie, insbesondere was Langzeitbelichtungen betrifft. Ihre Pixelgröße von 5.16 µm reicht in der Regel für die Astrofotografie diffuser, schwach leuchtender Objekte vollkommen aus. Modernere DSLR-Kameras (auch von Canon) zeichnen sich bei weit höherem Preis durch feinere Pixel aus. Entgegen einem weit verbreiteten Irrglauben erhöht dies jedoch nicht die Bildauflösung; denn diese ist durch die Optik (Brennweite des verwendeten Teleskops) und vor allem durch das sog. 'Seeing' gegeben. Letzteres ist die Begrenzung der Bildschärfe durch die Luftunruhe der Erdatmosphäre, die bis zu 2"–3" betragen kann! Beispielsweise liefert ein Teleskop mit 20 cm Öffnung eine Bildauflösung von etwa 0.6", was in der Regel aufgrund des Seeings nie erreicht wird (außer auf sehr hohen Bergen, z.B. in der Atacama-Wüste in Südamerika). Eine moderne DSLR-Kamera mit kleinen Pixeln birgt daher in dieser Hinsicht keinerlei Nutzen, ist aber offensichtlich wesentlich teurer als ältere DSLR-Modelle. So beträgt beispielsweise die Auflösung der EOS 1100Da bei 1 m Brennweite des Teleskops etwa 3", was einem schlechten Seeing-Wert entspricht. Kleinere Kamera-Pixel würden daher nichts einbringen!
Die DSLR-Kameras von Canon lassen sich auch sehr gut mit dem genialen, voll automatisierten Nachführ- und Belichtungssystem Lacerta MGEN ansteuern. Es sorgt dafür, dass das Teleskop trotz unvermeidbarer Schwankungen in der automatischen Nachführung des Teleskops am sich drehenden Himmel immer punktgenau ausgerichtet bleibt und dabei zugleich eine oder auch mehrere DSLR-Kameras steuert (Belichtungszeit, Belichtungsabfolge etc.). Dies funktioniert nach meiner Erfahrung besonders gut und zuverlässig mit Canon-EOS-Kameras. Ich steuere dabei in der Regel simultan zwei Canon EOS 1100Da an, die an meinen Teleskopen angebracht sind.
Mit diesem System erstelle ich Bildsequenzen von bis zu 400 Einzelbelichtungen à 3 Minuten, was nach Stacken der Einzelbilder 20 Stunden Gesamtbelichtung ergibt. Natürlich geht's mit moderneren, also auch empfindlicheren DSLR-Kameras schneller, aber dies zu einem erheblich höheren Beschaffungspreis und auch auf Kosten von sehr viel mehr Speicherplatz auf dem Rechner (aufgrund der kleineren Pixel), die aber (s.o.) nichts bringen!
© Prof. Uli Klein
Wenn Sie weitere Bilder von Uli sehen möchten (mit Informationen über das Teleskop und Belichtungsdauer), geben Sie in die Browsersuche "astro-uk0.webnode" ein.
This is a service to convert your Canon 60D camera into a H-Alpha astro camera.
You are buying a conversion service for your camera and not a camera.
What makes this offer so interesting?
The prices for used Canon 60D are sometimes less than 150 EUR. Combined with our conversion service, you can get an astro camera at a lower price than from any other seller - not even from us.
We professionally convert your Canon EOS 60D into an astro camera that is particularly suitable for taking pictures of the H-alpha nebulae.
This is a commercial offer:
- The purchase price already includes the return shipping of the camera. Please let us know your email address after purchase and we we will email you a DHL shipping label.
- Close the mirror box with the cover. A battery or other accessories are not required. Remember to remove the SD-memory card. Print out the shipping label received and drop the package at a DHL drop-off point.
- After receiving the camera, we will check it and carry out the conversion in our workshop within 7-10 working days.
- We will send the camera back to you with DHL.
- You will receive an invoice with VAT shown. We provide a 2-year warranty on the conversion.
Our modified cameras have more than four times the sensitivity in the H-alpha line and more than six times the sensitivity in the sulfur II line compared to the standard model
How does converting a Canon DSLR affect H-alpha photography?
The H-alpha rays, which lie at the edge of the range just visible to the eye at 656.28 nm, can be recorded with an unmodified camera, but this requires significantly longer exposure times. By removing the blocking filter, the camera's spectrum is extended up to 700 nm, allowing the rays in the H-alpha range to reach the sensor unhindered with shorter exposure times. You work with shorter exposure times and can take more images in the same amount of time than with an unmodified camera, the number of which is important for later stacking.
The sensor of a Canon DSLR consists of several optical filters, including the phaser layer infrared-absorption glass filter responsible for blocking H-alpha rays. We remove this filter in our workshop using clean room technology and adjust the flange focal distance of the sensor according to Canon criteria so that the sensor continues to capture the image in all corners with accurate autofocus up to infinity.
The image (1) shows the sensor of a Canon EOS 1000D. The sensor contains, among other things, the phaser layer infrared-absorption glass filter (4). After this filter has been removed, the sensor (5) remains protected by the top low-pass filter (2). This filter contains the sensor cleaning system - a piezoelectric element that shakes the surface at high frequency and thereby repels any dust particles. This (6) is what the converted sensor, modified for astrophotography, looks like. The sensors of other Canon EOS cameras are constructed in the same way as the sensor of a 1000D.
The images show the galaxies M51 and M31 (Andromeda Nebula) as well as the Elephant and Rosette Nebula, which were taken with a Canon 1000D (© Michael Auster) and Canon 1100D (© Uli Klein) modified by us.
FAQ
1. Choosing the camera modelMore pixels do not necessarily mean better photos. An APS-C sensor in a Canon 1000D has 10 megapixels, while that in a Canon 750D has 24 megapixels. With the same sensor size, the megapixels in newer models have more than doubled. Apart from the fact that seven years passed between the development of the sensor in the Canon 1000D and the Canon 750D, and that sensor technology and processor performance have improved, the surface area of a single pixel in a Canon 1000D is 2.4x larger than that of a Canon 750D. This means that more photons hit a larger pixel. If you need a lot of light per pixel, choose a Canon EOS with a full-frame sensor (e.g. Canon 6D). The picture shows a size comparison of the removed blocking filter of an APS-C and a full-frame sensor.
2. Ease of use
A Canon 1000D is inexpensive and lightweight. A low weight is an advantage for the counterweight required on the telescope. If you need a larger display and a swiveling display because of the telescope structure, choose a Canon 600D. If you prefer a touchscreen, choose a 650D or 700D or the 24 megapixel 750D/760D.
3. Astro camera for astrophotography during clear nights but also for normal photographyAn astromodified camera can still be used for daylight photography. To do this, you either perform a manual white balance or screw a UV-IR cut filter onto the lens, which has the optical properties of the removed blocking filter. There are clip filters on the market that insert the phaser layer infrared-absorption glass filter removed during astromodification into the mirror box in front of the sensor.
4. References from eifelcam
Hundreds of our customers have left reviews on Ebay for over 13 years. Those who know DolphinDOS for Commodore C64 can rely on the technical experience of the owner of eifelcam and thedolphin.shop, co-inventor of the floppy speeder.
5. Reasons why customers trust us:
In the IT business since 1985 - in the astro camera business since 2012, > 3000 satisfied photographers, return rate < 1%
6. Experience report by Uli Klein
The 'good old' Canon 1100D is still well suited for astrophotography, especially when it comes to long exposures. Its pixel size of 5.16 µm is generally sufficient for astrophotography of diffuse, dimly lit objects. More modern DSLR cameras (including those from Canon) are characterized by finer pixels, but are much more expensive. Contrary to a widespread misconception, however, this does not increase the image resolution; this is determined by the optics (focal length of the telescope used) and above all by the so-called 'seeing'. The latter is the limitation of image sharpness due to the air turbulence of the earth's atmosphere, which can be up to 2"–3"! For example, a telescope with a 20 cm aperture delivers an image resolution of around 0.6", which is usually never achieved due to the seeing (except on very high mountains, e.g. in the Atacama Desert in South America). A modern DSLR camera with small pixels is therefore of no use in this respect, but is obviously much more expensive than older DSLR models. For example, the resolution of the EOS 1100Da with a 1 m focal length of the telescope is around 3", which corresponds to a poor seeing value. Smaller camera pixels would therefore not bring any benefit!
Canon's DSLR cameras can also be controlled very well with the ingenious, fully automated Lacerta MGEN tracking and exposure system. It ensures that the telescope always remains precisely aligned in the rotating sky despite unavoidable fluctuations in the automatic tracking of the telescope and at the same time controls one or more DSLR cameras (exposure time, exposure sequence, etc.). In my experience, this works particularly well and reliably with Canon EOS cameras. I usually control two Canon EOS 1100Da cameras simultaneously, which are attached to my telescopes.
With this system, I create image sequences of up to 400 individual exposures of 3 minutes each, which, after stacking the individual images, results in 20 hours of total exposure. Of course, it is faster with more modern, and therefore more sensitive, DSLR cameras, but this is much more expensive and also at the cost of much more storage space on the computer (due to the smaller pixels), which (see above) is of no use!
© Prof. Uli Klein
If you want to see more images from Uli (with information about the telescope and exposure time), enter "astro-uk0.webnode" in your browser search.